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Kinder wie die Zeit vergeht. Sie rennt bzw. läuft super schnell und es sind schon wieder viele...

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Tell Wollert
04.09.2017
16:26

Erster Schneekontakt

Zuerst einmal muss ich für den gestrigen Tag noch etwas korrigieren. Wir waren  nicht 06:10 Std. unterwegs, sondern nur 06:07 Stunden. :)

Nach einer langen Nacht, wachten wir heute früh mit einem super Gipfelblick aus unserem Zimmer auf. Für diese Übernachtung hatten wir uns ein Appartement gebucht, so das wir unser eigenes Frühstück ganz in Ruhe zu uns nehmen konnten. Fast wie zu Hause.

Ab dem heutigen Tag beginnt jeder Start immer mit ein Blockstart. Die Blöcke wurden jedoch im 10 min Abstand erst auf die Strecke geschickt, da es nach knapp 1 km bereits in den schmalen Trail ging. Auf Grund unserer Platzierung im Gesamtklassement starteten wir aus Block C um 9.20 Uhr. So hatten wir das Vergnügen 3 mal den Highway to hell zu hören. Leicht frierend erwarteten wir unseren Start, da es nur 4 Grad waren.

Da es ja schnell in den Trail ging, der bis zur ersten Verpflegung immer nur berghoch ging, war uns sehr schnell warm. 5 km mit 900 HM im Anstieg. Bis zur ersten Verpflegung blieb heute die Route auch so, wie sie ursprünglich geplant war. Da aber am gestrigen Tag es auf dem Rüfikopf 35 cm Neuschnee gab, wurde ab dort die Strecke geändert, die es aber nicht weniger in sich hatte. Schnell waren wir über der Baumzone mit genialen Ausblicken auf die anderen Gipfel,und schnell waren wir auch im ersten Schnee. So etwas hatte ich auf meinen bisherigen 2 Westrouten noch nie erlebt.

Sehr interessant war auch, wie sich einige da oben anstellten. Wir schlängelten uns immer elegant vorbei und auch der Abstieg nach der ersten Verpflegung war sehr gut laufbar. Anne vorneweg und ich hinterher stürzten wir uns ins Tal. Und innerhalb kürzester Zeit, waren wir bereits wieder auf 1717 m in Zürs. 650 m Downhill. Das liess sich sehen.

Kurz nach Zürs, gab es dann auch schon wieder die zweite Verpflegung. Nicht mehr ganz 15 km von hier aus bis ins Ziel. Die Sonne verwöhnte uns und am Verpflegungsstand wurden wir wie üblich, mit den schönsten DIngen verwöhnt, die man sich als Trailläufer so vorstellen kann. Ein dickes Lob an den Veranstalter hier mal auf diesem Wege.

Ab der zweiten Verpflegung liefen wir um den Ochsenbodenkopf herum auf schönen schmalen Singetrails und dann kam er. Der absolute Anstieg des Tages, bzw. die "steile Rampe der zweiten Etappe". Schön steil und auf den ersten Blick unendlich lang. Hier hatten die Routenplaner einen echten Hammer für den heutigen Tag ausgepackt. Und das Ende, welches wir sehen konnte, war noch nicht das Ende des Anstieges.

Da hieß es sich die Kräfte gut einzuteilen, seinen Schritt zu finden und von den anderen nicht verrückt  machen zu lassen. Und es ging mitten durch jede Menge Kühe und Rinder. Nicht verrückt machen lassen von ihnen, sondern einfach nur steigen und sich am Bergpanorama erfreuen. Ein anscheinend ewig langer Anstieg auf die Ulmer Hütte, der dritten Verpflegung des Tages.

Von hier aus, waren es dann nur noch ca. 8 km bis ins Ziel. Am Anfang sehr knackig auf breiten Wegen, dann auf schmalen Singeltrails, immer wieder Bäche querend. Wir haben versucht mit trockenen Füßen durchzukommen, hat aber leider nicht geklappt. Und schwupps war dann doch noch ein Anstieg da. Nochmal alle Kräfte mobilisieren, ein Schluck aus der Trinkflasche und der Trinkblase und nochmal bergauf. Und dann hatten wir es so gut wie geschafft. Die letzten 3 km ging es nur noch bergab. Und hier kam für mich das persönlich schönste Stück: Singeltrail mit schönem technischen Anspruch; super verwurzelt etc. Das machte Riesenfreude. Nur noch über die große Wiese vor St. Anton, durch den Ort durch, am Kurteich vorbei, die scharfe Rechtskurve und die letzten Meter bergan.

Nach 05:05:56 Std mit 26,7 km, 1815 HM im Aufstieg und 1970 HM im Abstieg waren wir endlich da. Tag 2 erfolgreich gefinisht. Da schmeckte das alkohlfreie Bier doch gleich doppelt lecker und der kleine Imbiss bei Peter Jentschura umso mehr. Ich nahm wieder das obligatorische Bad im Kurteich und Anne gönnte sich etwas Ruhe. Dann noch wieder Massage bei Outdoorphysio und ab ins Hotel. Nachher noch Pastaparty und dann ganz schnell ins Bett. Morgen gehts nach Landeck über 39,9 km. Lassen wir uns überraschen, ob wir die Originalroute rennen.

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Tell Wollert
03.09.2017
17:04

Vom Regen in die Sonne

Die erste Etappe ist geschafft. Aber fangen wir erst einmal von vorn an.

Gestern hatten wir eine sehr entspannte Anreise von Dresden aus. 5:30 Std. mit Pause. So entspannt war es noch nie. Im Raceoffice eingecheckt, Unterlagen abgeholt, in der Unterkunft eingecheckt, Frühstück für Sonntag vor Ort im Restaurant organisiert (was sich schwerer als gedacht gestaltete. Zuerst hieß es vom Personal, das es nur ab 8 Uhr Frühstück gibt. Nach einem Gespräch mit dem Chef, der super nett war, gab es dann schon 7.30 Uhr Frühstück), Pastaparty, Briefing und ab in die Unterkunft. Und schwupps war der Tag vorbei.

Und auf einmal stehen wir beide am Sonntag pünktlich am Start. Statt 9 Uhr geht es heute auf Grund des Wetters und der deutschen Bahn schon 8.53 Uhr los. Wie schon gestern abend hat es die ganze Nacht geregnet, und auch heute früh regnete es immer noch. DIe Devise hieß also: kann nur alles besser werden. Am heutigen Tag gab es den obligatorischen Massenstart für alle und nur eine Startbox. Das Einchecken geht super schnell und hier in der Box trifft man dann so manchen Bekannten aus Dresden wieder. Pünktlich erklingt der Highway to hell und los geht´s.

Die Strecke wurde auf Grund des Regens heute etwas geändert. Sie wurde in der Höhe gekürzt und in der Strecke verlängert. Die ersten 9 km konnten wir uns schön auf breiten Wegen einrollen und unseren Rhythmus finden. Hier gab es die erste Verpflegung und ab hier ging es dann nach oben. Die ersten Anstiege warteten auf uns. Am Freibergsee vorbei, an den Skischanzen und dann irgendwo an der Stillach durch das Tal entlang. Die Strecke ging auf Grund von Schnee nicht wie geplant zur Wank Alm, sondern immer unterhalb im Tal.

Nach 02:20 Std. waren wir dann an der V2 und ab hier ging es stetig bergan Richtung Schroffenpass. Matsch ohne Ende, aber der Regen hatte in der Zwischenzeit aufgehört, teils kam die Sonne raus und so konnten wir uns auch unser Ärmlinge entledigen.

Ab dem Schroffenpass dann, waren wir wieder auf der Originalroute. Nach einem kurzen knackigen Anstieg, gab es dann in Warth die V3. Von hier aus im Sturzflug über total glatte Wiesen und jede Menge Matsch (spätestens hier erkannet man nicht mehr die Originalfarbe der Schuhe), ging es zum Lech. Und letztendlich standen auf einmal nur noch knapp 7 km auf dem Plan. Es waren dann doch ein paar mehr knackige Anstiege als gedacht  bzw. ich mich erinnern konnte. Aber das Ziel kam immer näher, nur noch 5,4,3,2 und 1 km und schon waren wir im Ziel. Nach 06:10 Std waren wir im Ziel, hatten 43 km mit 1700 Hm in den Beinen und ein breites Lächeln auf den Lippen.Belohnt wurden wir hier mit einem super Bergpanorama, Sonne, einem alkoholfreien Bier und einer super Massage.

Hier bekamen wir dann schon die Info, das auch morgen die Strecke auf Grund des Wetters (Neuschnee mit 35 cm) geändert wird. Wie genau, erfahren wir gleich bei der Pastaparty.

Sport frei, morgen gehts weiter nach St. Anton am Arlberg.

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Tell Wollert
01.09.2017
18:41

Trans Alpine Run 2017

Wir schreiben den September 2017, und aus einer kleinen Stadt im Osten Deutschlands machen sich 2 Läufer auf, um am härtesten und zugleich spektakulärsten Trail Run Event der Welt als Team teilzunehmen. Anne Skomski und Tell Wollert starten als Team Salomon - Dresdner Laufsportladen vom 03.09. bis 09.09.2017 beim Gore-Tex Trans Alpine Run. Dabei werden sie gemeinsam 4 Länder durchqueren, 267,4 km mit 15.556 HM im Aufstieg und 14.450 HM im Abstieg von Fischen im Allgäu bis nach Sulden in Südtirol laufend zurücklegen.

Ein Event der absolut spektakulären Art, welches jeden Trailläufer eine Gänsehaut hervorruft. Und dabei treffen diesmal Premiere und Erfahrung aufeinander. Anne erfüllt sich einen großen Lebenstraum und Tell steht ihr mit 5 Jahren Trans-Alpine Erfahrung zur Seite. Gemeinsam haben sie sich im letzten Jahr intensiv individuell auf dieses Event vorbereitet und nun steigt die Vorstartstimmung. Am Sonntag 9 Uhr geht es endlich los.

Beide Läufer kennen sich schon seit mehreren Jahren, trainieren gemeinsam Athletik und sind in dieser Zeit u.a. beim Klassiker in unserer Region, dem Rennsteigultramarathon erfolgreich gestartet. 

In den folgenden Tagen könnt ihr hier verfolgen, was die beiden so erleben und am 24.11. werden die beiden ab 19.30 Uhr im Dresdner Laufsportladen noch ausführlicher in Bild und Ton von ihren Erlebnissen berichten. Für diesen Vortrag wird um Anmeldung unter www.laufsportladen.de gebeten.

Holt schon mal die ACDC CD raus und startet den Titel "Highway to hell". Dieser wird Anne und Tell, jeden Morgen ab dem 03.09. auf den Trail schicken.

Keep on running. Wir kommen

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Tell Wollert
13.09.2016
21:46

Abschlussetappe

So langsam wird es im Kopf schwer, jeden Morgen 6 Uhr aufzustehen, auf´s Rennen vorzubereiten, zu frühstücken und an den Start zu gehen. Körperlich wird es immer besser und der Körper paßt sich von Tag zu Tag an. Eigentlich an Unding für den Normalbürger, das der Körper von Tag zu Tag besser wird. Es ist aber so und das ist gut so.

Heute klingelt also das letzte Mal für diese Woche der Wecker so zeitig. Der Start ist zwar erst 8.30 Uhr, wir fahren jedoch bereits kurz nach 7 Uhr von unserer Unterkunft los, da wir ca. 40 min Anfahrt vor uns haben. Auf der Fahrt zum Start realisieren wir erstmals so richtig, das es nun die letzte Etappe ist und wir es heute nachmittag geschafft haben. Pünktlich 8 Uhr sind wir vor Ort, kurz noch Getränke auffüllen, den obligatorischen Sicherheitscheck am Eingang des Startblock durchführen und sich in den Startblock begeben. Und auf einmal ist sie wieder da. Spätestens wenn der Highway to hell erklingt, sind wir wie ausgewechselt und das Rennen kann beginnen. 

Auf der Karte sieht es so aus, als ob es bis km 17 erstmal nur bergauf geht. Und alles oft auf Pfaden. Von 36,4 km Strecke sind es 27 km auf Pfaden. Das wird eine Herausforderung. Kurz nach dem Start geht es wie üblich schnell bergan und wir steigen. Heute machen meine Beine wieder richtig gut mit und wir kommen gut ins Rennen. Kurz nach km 5 geht es auf einmal steil bergab. Das stand doch so eigentlich nicht auf der Karte, aber was soll´s. Augen zu und durch. Wir wollen ins Ziel. Und alles ist verdammt gut laufbar. Unser kalkuliertes Ziel für heute liegt bei 6 Stunden. Und anscheinend ist das auch so machbar.

Bei km 10 sind wir nach 01:18 Std.. Das Team welches knapp 20 min hinter uns liegt überholt uns hier. Wir lassen uns nicht stressen und hängen uns hinten dran. Im weiteren Anstieg verlieren wir sie aus den Augen. Aber 20 min müssen sie erstmal aufholen. Also gilt es ruhig zu bleiben. Langsam kommen wir auch der Baumgrenze näher und die Umgebung erinnert uns an die Winnetoufilme von früher. Nach 02:08 Std. sind wir dann an der zweiten Verplegung und wir sehen den ersten Paß für heute in Reichweite.  Von hier aus hören wir auch bereits die "Puschelmänner" vom Paß. Irre wie weit der Schall trägt. Wir essen ein paar Gewürzgurken, füllen die Getränke auf und weiter geht der Aufstieg,

Kurz vor dem Paß steht ein Mann und schwenkt die Südtirolflagge und am Paß treffe ich eine alte Bekannte wieder. Kerstin ist da. Wie bereits im letzten Jahr sorgt sie für Stimmung auf der letzten Etappe. Wir begrüßen uns kurz und weiter geht´s. An einer Kirche vorbei, sogleich in einen Abstieg hinein und über endlose Almen und Graßboden entlang. Das hat schon etwas von Schottland und im Hintergrund bewölkt es sich etwas.

Wir werden jedoch vom Regen verschont und ziehen gleichmäßig unser Tempo durch. Mal ist Mathias vorn, mal ich. Irgendwann taucht das km Schild mit den letzten 15 km auf, und das gibt uns noch mehr Motivation. Zwischenzeitlich passieren wir eine Bank, wo es Freibier für Läufer gibt, welches wir jedoch nicht zu uns nehmen. Viele andere nehmen sich die Auszeit und trinken eine Büchse. Uns ist das zu gefährlich. Noch sind wir nicht im Ziel. Kurz drauf überholen wir das in der Wertung hinter uns liegende Team, welches uns zwischenzeitlich überholt hat und das wollen wir uns auch nicht mehr nehmen lassen.

Endlich geht es in den letzten Abstieg, der sich jedoch über knapp 8 km erstreckt und am Anfang super steil ist. Die Oberschenkel freuen sich wieder. Dann kommen wir wieder in die Baumzone und es wird laufbarer. Kurz später überholen wir Kathi, die anscheinend umgeknickt ist nun nur noch humpelt. Hilfe lehnt sie dankend ab und so rennen wir weiter. Da sieht man mal wieder, wie wichtig es ist bei jeder Etappe bis zum Schluß hochkonzentriert zu sein. Als mir das so durch den Kopf geht, haue ich mir kurze Zeit später irgendwie die Stöcke zwischen die Beine und mache den Abflug nach vorn. Ich lande zum Glück weich und habe Bodenkontakt mit meinem Gesicht, der rechten Schulter und meinem rechten Bein. Als alter Judoka kann ich mich gut abfangen und komme mit einer Prellung am rechten Schienbei und einer Schürfwunde auf der linken Hand glimpflich davon. Also nochmal zusammen reissen und auch die letzten km gut bewältigen. 

Und dann ist da auch schon die Verpflegung 3. Schnell 2 Becher Cola getrunken und die letzten 7 km absolvieren. Auf dem weiteren Weg stößt sich Mathias nochmal seine Zehen der Füße, was sehr schmerzhaft ist und dann liegt schon Brixen vor uns. In Brixen noch kurz durch einen Tunnel und ab in die Altstadt. Dort erhöhen wir nochmal das Tempo, da sich irgendwie ein Team an uns ran geschlichen hat. Das wollen wir jetzt nicht mehr an uns vorbei lassen. Der letzte Kilometer kommt, dann die letzte Zeitmessmatte und dann sind wir nach 05:07 Std. endlich im Ziel. Das bedeutet die beste Platzierung für uns in der ganzen Woche. Am Ende wird die Ente fett :) Wir belegen heute bei der Tageswertung bei den Männern Platz 16. Genial. Das bedeutet für die Gesamtwertung Platz 19 bei den Männern und Platz 50 insgesamt.

Für die gesamten 246 km in dieser Woche haben wr 37:12 Std benötigt und damit knapp 10 Stunden mehr als die Gesamtsieger. Mit dieser Platzierung sind wir super stolz auf uns und eine super schöne Woche mit allen Beteiligten findet ihren Abschluß in der Finisherparty.

Es wird sicherlich ein paar Tage oder sogar Wochen benötigen, ehe wir so richtig realisiert haben, was da alles passiert ist und was wir alles erlebt haben

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Tell Wollert
09.09.2016
17:39

Minus mal minus = Plus

6:10 Uhr klingelt der Wecker und 6:30 Uhr gibt es Frühstück. Ein Ritual der letzten Tage und jeden Morgen fällt es schwerer aufzustehen und sich zu motivieren. Aber was solls. Wir haben es uns so ausgesucht und wir sind immerhin noch im Teamwettbewerb komplett vertreten. Keiner von uns ist verletzt und wir können jeden Morgen an den Start gehen.  Nur noch knapp 70 km trennen uns von Brixen und das ist dann wieder Motivation. Die Strecke heute ist mit 33,6 km nur unwesentlich länger als gestern. Hat aber 1000 Höhenmeter mehr. Wir rechnen damit, das wir eine Stunde länger als gestern benötigen.

Punkt 8 Uhr geht es los und wie so üblich natürlich gleich berghoch. Heute heißt es so gut wie von Anfang an zu steigen. Von 668 m auf den höchsten Punkt für heute auf 2648 m. Und das auf einer Länge von 16,3 km. Der erste Teil ist etwas flacher und teilweise laufbar. Ab der ersten Verpflegung bei 6 km steigen wir dann Ewigkeiten an. Die Anstiege scheinen endlos zu sein und zehren viel Kraft. Mathias kommt heute die Berge gut hoch, ich weniger gut. Aber was soll's. Wir kommen kontinuierlich voran und die anderen Teams sind auch nicht mehr die frischesten. Auf 2000 m schlängelt sich der Weg immer am Berg entlang. Das klappt ganz gut. Dabei haben wir den höchsten Punkt für heute immer im Blick.

Bei km 14,1 erreichen wir die zweite Verpflegung und tanken nochmal auf, ehe wir ihn den Finalen Anstieg für heute gehen. Das ist so. Ist das kräftezehrendste, was ich hier in 5 Jahren miterlebt habe. Zuerst geht es noch auf schmalen Pfaden entlang, zur Scharte hin, wird es dann aber auch Kletterei. Die Stöcke in der einen Hand und mit der anderen am Fels gesichert. Bei diesem Aufstieg treffen wir Thomas Drechsler, der eigentlich weit vor uns sein müsste. Er sitzt am Fels und schaut sich die Landschaft an. Wir setzen uns kurz zu ihm dazu und lassen den Blick schweifen. Das darf auch mal sein. Und dann sind wir endlich oben. Schnell ein Gipfelbild und weiter in den Downhill. Zuerst nur im Gehen und dann im Laufschritt. Und alles immer verblockt. Und dann eröffnet sich uns am Horizont der Blick in die Dolomiten. Genial!!! Laut Karte sollte es nun immer leicht bergab gehen. Jedoch Fehlanzeige. Der Weg geht  immer im Wechsel hoch und runter. Mit dem runter hat Mathias so seine Probleme. Wir beißen und wollen nur noch ins Ziel. Endlich taucht die  dritte Verpflegung auf und wir haben nur noch 10 km vor uns. 10 km die unsere  Oberschenkel stark fordern. Nach 05:57 Stunden  finishen wir für heute und sind froh morgen in Brixen  zu  sein 

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