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Kinder wie die Zeit vergeht. Sie rennt bzw. läuft super schnell und es sind schon wieder viele...

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Tell Wollert
04.09.2010
20:54

Paris im Schnelldurchlauf

Heute hieß es zeitig aufstehen, denn der Flieger ging schon 06:45 Uhr los. 08:50 Uhr erreichten wir Paris bei schönstem Sonnenschein und nach kurzem Einchecken im Hotel ging es mit Bus und Metro in die Innenstadt. Paris wir sind da. Doch wo anfangen? Also einfach rein in die City und los gings. Start der großen Runde war am Louvre, weiter ging es über Grand Palais und Petit Palais, Jardin des Tuileries, Champs-Elysee, Arc de Triomphe, Palais de Chaillot, Eifelturm, Musee de l' Armee, Notre Damm und Jardin des Plantes. Oft überquerten wir die Seine und hatten prächtige Aussichten über die Stadt, z.B. zur Basilique du Sacre-Coeur.

Nach einem langen Tag kehrten wir ins Hotel zurück, welches direkt neben dem Flughafen liegt. Aber es ist ja nur für eine Nacht und morgen geht es weiter, dem Ziel Santiago de Compostela ein Stück näher.

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Tell Wollert
03.09.2010
22:27

Vorfreude schönste Freude

Nur noch knapp 8 Stunden und der Flieger startet von Berlin-Tegel Richtung Paris, ehe es von dort Sonntag nach Biarritz geht und dann weiter zum Start der großen Reise. Langsam steigt die Spannung und ich kann es immer noch nicht glauben 4 Wochen am Stück unterwegs zu sein. Ich freue mich riesig auf diese Tour und habe jede Menge Respekt vor den kommenden Wochen. Ich habe zwar viel gelesen, gesehen und fleissig trainiert. Aber was wird mich alles erwarten? Ich lasse mich überraschen und sage mir wie beim Laufen "Der Weg ist das Ziel". 

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Tell Wollert
02.09.2010
19:06

Pilgern - Gestern und Heute

Der traditionell in der Klosterkirche von Roncesvalles gespendete Pilgersegen "Herr, durch dessen Worte alle Dinge geheiligt werden, wir bitten dich, diesen Rucksack und diesen Stab der Pilgerschaft zu segnen, damit die Pilger das Grab des heiligen Jakobus unversehrt ereichen." verheißt Beistand, Heil und Schutz. Dieser Spruch wurde im Laufe der Jahre an die heutige Zeit angepaßt. Ursprünglich wurde statt des "Rucksack" der sogenannte "Futterbeutel" genannt.

Vor Jahrhunderten zogen die meisten Pilger mit einer spärlichen Habe los, meist mit nichts weiter als die Kleider auf ihrem Leib, mit einem Hut der vor Regen und Sonne schützte, sowie einen am Wanderstab befestigtem Trinkkürbis. Die Füße steckten in Sandalen aus Leder und Holz. Neben diesen armen Leuten pilgerten aber auch damalige Prominente, wie z.B. Adlige, Prinzen und Könige den Jakobsweg entlang. Diese besaßen wie die Prominenten heutzutage einen Vorbildcharakter und animierten zur Pilgerschaft, wie es z.B. Frank Elstner und Hape Kerkeling taten.

Aktuell wird von immer größeren Pilgerlawinen berichtet. Jedoch schaut man sich einmal wissenschaftliche Schätzungen an und die Relation zu den damaligen Bevölkerungszahlen, so zeigt sich, daß der Camino de Santiago im Mittelalter ebenso stark frequentiert war, wie heute.

Während in früheren Zeiten so mancher Irrweg zu befürchten stand, so ist der Pilgerweg heute umso besser und ausführlicher durch Wegsteine und Muschelsymbole markiert. Im Notfall gibt es GPS. Gab es früher noch viele natürliche Hindernisse, so ist der Weg in unserer Zeit bedeutend besser zu absolvieren. Es gibt Flussbrücken, trockengelegte Sümpfe sowie gerodete und auch asphaltierte Wege. Ein Luxus der nicht immer normal war.

An die spartanische Beherbung in Klöstern knüpfen heute die öffentlichen Pilgerherbergen an, die meist von freiwilligen Helfern aus aller Welt betreut werden. Jedoch bieten Pensionen und Hotels entsprechende Alternativen. Für jeden etwas.

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Tell Wollert
31.08.2010
15:20

Symbol des Jakobswegs und seiner Pilger - Die Jakobsmuschel

Sie ist das begleitende Symbol aller Jakobspilger - die Jakobsmuschel. Sie ziert Kilometersteine, prangt an Wegschildern am Pfad in stilisiertem Gelb auf blauem Untergrund, wird von Pilgern um den Hals, befestigt am Rucksack oder geschützt in der Tasche mit sich geführt. Sie wurde zum Zeichen des Heiligen, als einer Legende nach der heilige Jakobus bei seiner Ankunft an der Küste Spaniens, einen Mann vor dem Ertrinken gerettet haben soll. Als der Gerette aus dem Wasser kam, war er von Kopf bis Fuß mit Jakobsmuscheln bedeckt. So machen sich nun seit dem 9. Jh. die Pilger im Zeichen der Muschel zum Grab des heiligen Jakobus auf. Die Jakobsmuschel ist nicht nur ein Erkennungszeichen, sondern auch ein Schutzsymbol, welches die Pilger vor den Gefahren der langen und beschwerlichen Reise beschützen soll.  In den Frühzeiten der Pilgerbewegung wurde sie als Nachweis der Ankunft in Santiago de Compostela ausgegeben und war somit Vorläufer der heutigen Pilgerurkunde. 

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Tell Wollert
11.08.2010
11:17

Auch in Spanien „laufend aktiv“ unterwegs

Hape Kerkeling hat es getan, Paulo Coelho und ebenso Frank Elstner. Sie sind wie viele Andere gepilgert – auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Und im September folgt „Laufend aktiv“ ihren Spuren.

Da Pilgern auch „Beten mit den Füßen“ bedeutet, wird die gesamte Strecke von den Pyrenäen bis ans Grab des heiligen Jakobus zu Fuß zurückgelegt. Wir werden uns auf den über 1000 Jahre alten Fernweg begeben, der Menschen aus aller Welt, jeden Alters, Glaubens und sozialen Hintergrunds zusammenführt zu einem Erlebnis mit großartigen Natur- und Kulturhighlights.

Es erwarten uns über 800 km auf dem Navarrischen Weg; eine der zwei Varianten des Camino frances, der im französischen Ort Saint-Jean-Pied-de-Port beginnt. Er ist mit dem Aragonischen Weg zusammen, die wohl wichtigste und meistbegangene Route der mittelalterlichen Verkehrsachse von den Pyrenäen durch Navarra, La Rioja, Kastilien, Galicien nach Santiago de Compostela.

Im Jahre 1987 wurde die Wege der Jakobspilger zur europäischen Kulturroute ernannt und seit 1993 zählt der Camino frances neben den 4 französischen Hauptrouten mitsamt zahlreicher Baudenkmäler, Städte und Orte entlang des Weges zum UNESCO-Welterbe.

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