Tell Wollert Personal Trainer
Jetzt buchen hier

neue Netzwerkpartner und Gore Tex Trans Alpine Run

Kinder wie die Zeit vergeht. Sie rennt bzw. läuft super schnell und es sind schon wieder viele...

Blog

Tell Wollert
05.09.2017
17:09

Anzahl Aufrufe: 135

Schlammschlacht und irgendwie Höhenmeter ohne Ende

Zu allererst einmal ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Tag. Mit unserer Zeit haben wir gestern in unserer Wertungsklasse Platz 20 belegt und insgesamt sind wir auf Platz 23 bei den Master-Mixed.

Die ganze Nacht hat es geregnet. Seit gestern abend. So richtig wollen wir das nicht wahrhaben als heute früh 5 Uhr der Wecker klingelt. Warum macht man so was überhaupt, fragt man sich dann? 5.30 Uhr soll es im Hotel Frühstück geben, so hatten wir es jedenfalls gestern bestellt. Als wir zum Frühstücksraum kommen, stehen schon ein paar Läufer davor, allerdings vor verschlossenen Türen. Und drin ist alles dunkel. Nix zu sehen und nix zu hören. Eine Läuferin verfällt darauf sofort in Panik und will sich per mail beschweren. Wir bleiben aber ruhig, den ich weiß aus meiner Teilnahme von 2015, das das hier auch klappt. Und siehe da; 5.31 Uhr öffnen sich die Türen und es gibt  Frühstück. Irgendwie ißt man so seine 1 bis 2 Brötchen, trinkt seinen Kaffee und versucht den Körper zum Laufen zu bringen.

6.15 Uhr machen wir uns auf zum Start und als wir einchecken wollen, ist dort noch keiner zu sehen. Haben wir etwas verpaßt oder haben die Mitarbeiter von Plan B keine Lust im Regen zu stehen und zu warten? So stellen wir uns zu Mirko, quatschen etwas und auf einmal sind ein paar Mitarbeiter da. Wir checken in Block C ein, was von Tag zu Tag entspannter wird und Punkt 7 Uhr geht es dann los. Erstmals geht es auf über 2000 Höhenmeter. Aus Erfahrung weiß ich, das es jetzt langsam ernst wird und die ersten anspruchsvollen Trails auf uns warten.

Zuerst rennen wir etwas im Tal entlang und dann geht es scharf links weg die Berge hoch. Schnell sind unsere Regenjacken ausgezogen, da uns warm wird und auf einmal stehen wir im Stau und müssen uns anstellen. Der Weg wird so schmal, das man nur hintereinander gehen kann und da manche Läufer arge Probleme beim Aufstieg im Matsch haben, geht es teils nur im Schneckentempo hoch. Wir arbeiten uns pö pö nach oben und sind nach knapp 5 km bereits auf dem höchsten Punkt für den heutigen Tag. Dafür haben wir mehr als eine Stunde gebraucht. Wahnsinn. Ab heir geht es erstmal etwas bergab, aber selbst das geht teilweise nur im Gehtempo, da sehr viele Läufer rutschen, unsicher sind und stürzen. So manchen entschärft es hier bereits komplett für die gesamte Tour und viele Teams werden heute noch aussteigen.

Nach knapp 13 km und Moder ohne Ende im Abstieg sind wir dann an der ersten Verpflegung und ab und zu lässt sich auch die Sonne sehen. Die Schuhe werden erstmal "entsteint" und weiter geht´s im Tal, die nächsten 5 km lang bis in den nächsten Anstieg. 2015 kam der mir schon lang vor, aber heute noch viel länger. Berghoch ist nicht ganz unsere Spezialität in diesem Jahr, aber wir bleiben ruhig, machen einfach ein paar Pausen mehr, steigen dafür aber stetig voran. Und nach einer gefühlten Unendlichkeit sind wir bei der Verpflegung 2.

Von hier sind es noch knapp 13,6 km und als ich mal so rechne, denke ich, das wir es sogar unter 8 Stunden eventuell heute schaffen können. Den ab hier geht es bis km 35 nur bergab, unsere Spezialität. Und so ist es dann auch, wir kommen super gut runter und sammeln einige Teams ein. Nach 06:35 Std sind wir bei der dritten Verpflegung und nur noch knapp 5,5 km. Das könnte doch klappen. Zwischendurch werde ich angesprochen, das das mit meiner Zielzeit auf der Wade von 03:45 Std. ja nicht mehr klappen würde. Ich entgegne, das man die ja mal 2, wegen der 2 Läufer nehmen müsste, und das könnte ja noch klappen.

Unten im Tal kommen immer mal wieder ein paar giftige Anstiege, aber die Kilometer fallen unaufhörlich. Nur noch 4,3,2 und nur noch einer. Nur noch über die Brücke rüber, dann scharf links und in ca. 100 m sind wir endlich für heute im Ziel. Nach 07: 21 Std finishen wir und belegen damit heute Platz 21 in unserer Wertungsklasse. In der Gesamtplatzierung arbeiten wir uns einen Platz nach vorn auf Platz 22.

Morgen steht dann die Königsetappe an von der Länge gesehen her. Es geht nach Samnaun. Start wird wieder 7 Uhr sein. Also geht´s zeitig ins Bett.

Bis moooorgen.

 

 

PermalinkTrackback-Link
Anzahl Aufrufe: 135
  •  
  • 1 Kommentar(e)
  •  
Schwesterchen
05.09.2017
23:45

Toi toi toi...

...ihr Verrückten und gutes Durchkommen! :) Polly & Heide

Mein Kommentar

Benachrichtige mich, wenn jemand einen Kommentar zu dieser Nachricht schreibt.

Zurück

Wir rufen zurück

Rückrufdaten

Anrufdaten

Bitte geben Sie Ihren Namen sowie die Telefonnummer an, unter welcher wir Sie erreichen können.


Mitglied im PREMIUM PERSONAL TRAINER CLUB

© 2017 Tell Wollert | Alle Rechte und Irrtümer Vorbehalten