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Kinder wie die Zeit vergeht. Sie rennt bzw. läuft super schnell und es sind schon wieder viele...

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Tell Wollert
07.09.2017
16:58

Anzahl Aufrufe: 37

Wahnsinnstag

Heute stand die 5. Etappe des diesjährigen Trans-Alpine Run auf dem Plan. Es ging von Samnaun nach Scoul. Laut Veranstalter 37,1 km mit 2064 HM im auf- und 2690 HM im Abstieg. Start sollte um 8 Uhr sein.

Pünktlich kurz nach 6 Uhr klingelte der Wecker und die bereits seit Sonntag eingefahrenen Rituale nahmen ihren Lauf. 6.30 Uhr Frühstück und 7.20 Uhr Abmarsch zum Start. Auf Grund unserer Platzierung konnten wir diesmal in Block B einchecken. Das war Anne nicht ganz so angenehm. Aber die kochen auch nur alle mit Wasser. Die Strecke kannte ich noch von 2013 und 2015 und wußte, das sie sehr gut laufbar und schön ist.

Den ganzen Tag sollte es heute trocken bleiben und angenehme Lauftemperaturen geben. Pünktlich 8 Uhr gings los und die ersten Kilometer ging es im Laufschritt die Straße entlang, bis wir auf einen breiten Forstweg kamen, der sich bis zur V 1, dem Zeblasjoch entlang schlängelte. Wir versuchten unseren Schritt zu finden und konstant zu steigen. Dabei sah man, das schon so einige Läufer ihre Probleme hatten. Kurz nach dem Zeblasjoch, verliesen wir die Schweiz und kamen wieder auf österreischischen Boden. Dabei ging es schön bergab und ich rannte quietschfidel den Berg runter und Anne hinter mir her. Das war aber anscheinend etwas zu offensiv, den als der Abstieg vorbei war, sagte mir Anne, das ich ganz schön drücken würde heute.

Also nahm ich das Tempo raus und lies Anne vorsteigen. Es ging hoch zum Fimberpass. Und auf einmal sahen wir das Team Sachsentrail, die eigentlich weit vor uns sein sollten. Das war komisch. Wir stiegen weiter konstant und ab dem Fimberpass ging es für 6 km und 800 m nur bergab. Unsere Spezialität und ich glaube auch derzeit unser Vorteil. Wir können mit Spaß und ohne Probleme bergab laufen, was die anderen kaum noch können. Anne vorneweg und ich hinterher. Das war sehr schön anzusehen, wie gut Anne den Berg herunter läuft. Technisch sehr gut. Und dann holten wir das Team Sachsentrail und noch viele weitere ein.

Dann erreichten wir die V2; dieses Jahr lag sie auf einer anderen Stelle, da die Strecke in diesem Abschnitt etwas geändert wurde. Eine kurze Stärkung und weiter auf schönen Waldwegen mit einem super Bergblick. Nach ein paar Kilometern waren wir dann auch wieder auf der Originalstrecke von früher und es hieß nun den Fuorcla Campatsch zu erklimmen. Ein anscheinend endloser Anstieg, zuerst über Bergwiesen und dann über ein Schotterkar. Das steilste Stück gab es dann zum Schluß. Von oben herab hörte man schon von weitem die Crew von Plan B, wie sie Stimmung machte. Genial. Außerdem traffen wir Thomas Sacher. Er machte zwischendurch immer wieder Fotos von uns und am Paß oben mußte er auf seinen Partner warten, während wir nach einem kurzen Foto uns in den Abstieg stürzen konnten.

Es gab das gewohnte Bild: Anne vorneweg und ich hinterher. Von hier bis zur V 3, dem Motta Naluns und dann bis ins Ziel, sollte es so bergab gehen. Das bedeutete natürlich Höchstleistung für die Muskeln. Aber was solls. Mittlerweile schien auch ordentlich die Sonne und wir beide waren sehr froh, das es erst jetzt so war. In Scoul hieß es dann noch einen kleinen Schlencker durch den Ort zu laufen und über die Brücke zum Ziel zu gelangen. Dieses erreichten wir nach phänonmenalen 06:36 Std. und belegten damit am heutigen Tag Platz 10 in der Altersklasse. In der Gesamtplatzierung rutschen wir damit auch weiter nach vorn.

Anschließend wollten wir uns noch eine schöne Massage gönnen. Klappte aber leider heute nicht. Sie hatten nur 2 Termine sehr spät erst, wo bereits die Pastaparty läuft. Also rollen wir heute etwas länger als sonst auf der Black Roll, um für morgen wieder gute Beine zu haben. Dann geht´s nach Prad am Stilfser Joch.

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  • 1 Kommentar(e)
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Stanzi
07.09.2017
21:41

Chapeau

....und weiterhin Euch beiden eine gute Kondition, Spass beim Trail und DANKE für die Berichterstattung ! Grüße auch von den Lochauern.

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