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Kinder wie die Zeit vergeht. Sie rennt bzw. läuft super schnell und es sind schon wieder viele...

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Tell Wollert
08.09.2017
17:08

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Ortler in Sicht

Nur noch knapp 75 km trennen uns von Sulden und damit dem großen Ziel des Trans-Alpine Run. 2 Tage nochmal volle Konzentration und Motivation und 2 Tage Naturschauspiel pur.

Am heutigen Tage war wieder 8 Uhr Start. Von den Wetterbedingungen her, sollte es im Laufe des Tages nach der Vorhersage bis zu 20 Grad werden. Als wir 6.30 Uhr beim Frühstück sitzen, sehe ich draußen an der Temperaturanzeige die 6 Grad stehen. Ganz schön frisch, aber uns wird auf dieser Strecke schnell warm werden. Als wir uns zum Start losmachen, hören wir ein seltsames Geräusch auf unserem Gang und bei näherem Erkunden, stellen wir fest, das jemand im Fahrstuhl festsitzt. Der Wirt kommt schon die Treppe hochgestürmt und kümmert sich drum.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren findet am heutigen Tag auf dieser Etappe kein verzögerter Start der Blöcke statt, was mich sehr verwundert. Naja, heißt es also sich auf Stau kurz nach dem Start einzustellen. Aber es kommt dann doch anders. Entgegen den Jahren 2013 udn 2015 rennen wir nach dem Start nicht sofort in einen kleinen Singletrail rein, sondern bleiben auf der Straße in Flussnähe (Inn) und rennen erstmal ca 6 km auf dieser entlang, bis wir in das Uina-Tal einbiegen.

Auf diesem Abschnitt lassen wir es wie die ganze Woche schon, ruhig angehen und lassen die anderen an uns vorbei ziehen. Unsere Zeit kommt noch. Ab dem Abzweig in das Tal, geht es stetig bergan. Zuerst auf breiten Forstwegen, dann auf etwas kleineren und nach der V 1 geht es in den Einstieg der Schlucht.

An der ersten Verpflegung machen wir nur kurz Pause, füllen unsere kleinen Trinkflaschen auf und steigen weiter ruhig bergan. Kurz danach sehe ich auf einmal einen Läufer, der am Rand der Strecke sitzt und erstmal raucht. Ich fasse es nicht und fotografiere ihn erstmal. Die Uina-Schlucht ansich ist immer wieder faszinierend. Schon von weitem kann man sie sehen und auch der Blick zurück aus ihr lohnt sich sehr. Hier gehen wir nacheinander und genießen die Momente. Nur leider ist sie viel zu schnell zu Ende. Aber danach eröffnet sich uns ein genialer Blick auf Südtirol und den Ortler. Und sie Sonne scheint sehr. Zum Glück weht ein leichtes Lüftchen.

Wir sind aber noch nicht am höchsten Punkt. Der kommt erst nach der Pforzheimer Hütte auf 2359 m. Kurz danach geht es scharf rechts, teilweise sehr steil bergab. Zuerst über eine kleine Alm und dann durch den Nadelwald. Dabei überholt uns Philipp Reiter. An der V 2 wieder nur ein kurzer Stopp. Ich denke das es rechts davon weiter geht und suche Anne, um dann festzustellen, das es doch links davon weiter geht und Anne bereits los ist. Also nehme ich meine 2 Stullen in die Hand, renne ihr hinterher und esse die Stullen zwischendurch.

Von hier bis zur V 3 geht es es immer nur bergab. Straße, Waldweg und Straße wechseln sich ab und so sind wir schnell an der V 3 in Glums. Ab hier ein wenig durch die Obstplantagen, teilweise sehr der Sonne ausgesetzt, am Lichtenberger Schloss vorbei, schön durch den Nadelwald und dort sehen wir auch bereits das Schild für die letzten 4 km. Die letzten Kilometer ziehen sich dann hin und kurz bevor wir im Ziel sind, sehe ich auf einmal Hans-Dieter Jancker. Kurz danach sind wir im Ziel in Prad und haben mit 06:20 Std schon wieder eine super Zeit hingelegt. Dabei bewältigten wir 44,1 km mit 1692 HM im Auf- und 1974 HM im Abstieg. Damit belegen wir heute Platz 12 in der Altersklasse.

Das Ziel ist in greifbarer Nähe :)

Und wie es der Zufall will, übernachten die Physios von Outdoorphysio wieder bei uns im Hotel

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